BRÜSSEL MUSS ABSPECKEN!
Die EU-Mitgliedländer müssen abspecken und ihre Finanzen wieder in Ordnung bringen. Das dürfte ausnahmslos für alle Länder gelten, denn alle sind überschuldet. Es kann sicher nicht schaden, wenn alle Länder beginnen Notwendiges vom Überflüssigen zu trennen. Der Schlendrian ist überall eingezogen.
Was auffällt bei all den Vorschlägen und Vorschriften aus Brüssel, dass niemand das heisse Eisen der EU-Zentrale antastet. Da ist die Korruption und Verschwendungssucht mindestens so gross wie in der südlichen Hemisphäre Europas.
In Brüssel könnte man doch mal einen Grossteil der Vorschriften und deren fürstlich entlöhnte „Funktionäre“ ersatzlos streichen. Auch die Höhe der Gagen müsste ein Thema sein. Wenn weniger verdient wird, geht auch die Lust nach immer mehr Bürokratie zurück. Wenn in den einzelnen Ländern der Gürtel viel enger geschnallt werden muss, wird es zwangsläufig zu einer spürbaren Rezession kommen, weil die Bevölkerung nur noch das Allernötigste kaufen kann. Demnach werden auch die Beiträge an Brüssel zurückgehen.
Wer aus dem Sumpf herauskommen will, braucht aber Einnahmen. Wie soll das gehen, wenn gerade das Wichtigste abgewürgt wird.
Im übrigen hatten wir das schon einmal vor dem 2. Weltkrieg: die berühmtberüchtigten Brüningschen Sparpläne für Deutschland. Damit haben die Mächtigen der Wallstreet mit Hitler den Boden für die Diktatur in Europa geebnet. Die Finanzen dazu kamen von amerikanischen Grosskonzernen und Banken. Mit dem Vertrag von Versaille hat man den Deutschen die Zähne so gezogen, dass sie niemals in der Lage gewesen wären, einen neuen Krieg zu finanzieren.
England spielt heute zwar eine entscheidende Rolle i.S. EURO, blieben aber ihn selbst ausserhalb. Sicher nicht der Volksmeinung wegen, sondern weil man genau wusste, dass der Erfolg einer gemeinsamen Währung bei derart unterschiedlichen Wirtschaftsstrukturen kurze Beine haben würde. Man tut jetzt so, als wolle man den EURO retten und nimmt gleichzeitig in Kauf, die ganze EU in einen wirtschaftlichen Scherbenhaufen zu verwandeln.
Wenn da keine Berechnung dahintersteckt? Die EU weist heute schon mehr diktatorische als
demokratische Züge auf! Die totalen Kontrollmechanismen für die Bürger Europas sind bereits weitgehend im Gange. Alle Zeichen weisen also auf eine Diktatur für die ganze EU. Ein Aufstand der EU-Bürger dürfte allerdings nicht auszuschliessen sein.
Die Schweiz hat sich weitgehend der europäischen und amerikanischen Gesetzgebung unterworfen. Man benötigt keine Kanonen mehr, um unsere direkte Demokratie zu zerstören. Die Abstimmungen und Wahlen werden längst manipuliert. Das dumme Volk wird mit Brot und Spielen so beschäftigt, damit es nicht merkt, dass es nur noch der Form halber gefragt wird.
Ich bin sicher, dass bei den nächsten Wahlen die gefährlichste Partei - die Grünen - noch Aufwind bekommt. Dafür wird die Stiftung Open Society Institute eine lockere Hand zeigen, um den Leuten das vorzugaukeln, was sie am liebsten hören. Das böse Erwachen kommt erst, wenn es zu spät ist.
Die Funktionäre der andern Parteien sind so schüchtern und wirbellos, dass sie sich unterwürfig in dieses Schicksal ergeben.
Johanna Haidvogl, Gelterkinden