Will GB Deutschland ein drittes Mal bodigen
Vor dem zweiten Weltkrieg kam es zu einer Weltwirtschaftskrise, die jedoch weit milder war als diesmal, weil damals die Welt noch nicht globalisiert war. Heute ergeht es der Weltwirtschaft so, wie einem Grossunternehmen, in dem die Linke nicht mehr weiss, was die Rechte tut. Die Finanzhaie versuchen zwar mit allen möglichen Rettungspaketen, ihr Geld auf Kosten der Staaten, die sie vorher als unnötigen Ballast verhöhnten, ins Trockene zu bringen. Die Staaten dürfen Ramschpapiere, die niemand mehr will, aufkaufen und hoffen, am St.Nimmerleinstag noch ein Geschäft damit zu machen. Stünde da noch ein Geschäft in Aussicht, wären die Casinofritzen die ersten, welche sich solche Papiere unter den Nagel rissen. Aber eben, Ramsch bleibt Ramsch, erst recht in der fernen Zukunft.
Der Turmbau zu Babel führt heute wie damals zwangsläufig in den Krieg. Deutschland kann diesbezüglich allerdings nicht mehr gefährlich werden, so glaubt man, weil es im Korsett der EU steckt. Grossbritannien ist wohl Mitglied der EU, es fährt aber zahlreiche Extratouren: Kein Euro, separate Konditionen i.S. Landwirtschaft, Diktator i.S. Kriege z.B. Afghanistan, Irak, Manager des Drogen- und Waffenhandels und der weltweiten Terrororganisationen. Der Opiumanbau in Afghanistan wird von den Briten sorgfältig geschützt, um sich mit Drogen- und Waffenhandel über Wasser halten zu können. Die USA sind wirtschaftlich am Ende und können sich kaum noch Kriege leisten. Obama muss sich hüten, etwas zu tun, das den Briten nicht ins Konzept passt.
Es scheint, das Schicksal Deutschlands zu sein, wirtschaftlich erledigt zu werden. Die wichtigsten Banken sind global eingebunden und der Staat wird bald keine Rettungspakete mehr schnüren können, weil die Steuereinnahmen heute schon kaum mehr für die Zinsen der Schulden ausreichen. Wenn sich die Deutschen nur noch das Nötigste leisten können, dienen die gut ausgebildeten Fachkräfte wie nach dem 2. Weltkrieg höchstens noch als Exportartikel. Die Briten haben die beiden Kriege im letzten Jahrhundert angezettelt und die USA mit hineingezogen; sie tun es jetzt mit Hilfe der globalisierten „erstklassigen Manager“, die trotz Krise immer noch fürstlich entschädigt werden. Einstmals hatte Frankreich die Vichy-Regierung und heute eine Sarco-Regierung, die immer bereit ist, Herrn Gordon Brown das Wort zu reden, um ihm zu gefallen. Die EU steckt selbst tief in der Schuldenwirtschaft, die Milchkuh Deutschland gibt kaum noch was her und so versucht man nun dort noch etwas zu holen, wo es noch hat, wie z.B. im „Steuerparadies“ Schweiz, indem man das Bankgeheimnis anzuknabbern versucht. Ausserdem will Herr Gordon Brown wahrscheinlich dieses Geschäft allein kontrollieren und keine Mitwisser haben. Die Gelder aus dem der Drogen- und Waffenhandel will er offensichtlich allein und geheim waschen.
So verkauft unsere Regierung unsere Eigenständigkeit Stück für Stück. Wirtschaftlich sind wir längst gut globalisiert und haben viel zu viele „erstklassige und fürstlich bezahlte Manager“, die dafür sorgen, dass wir uns den Finanzhaien in jeder Beziehung anpassen. Wer sich mal an den üppigen Lebenswandel gewöhnt hat, lässt diesen nicht ohne Not sausen, und zwar links wie rechts oder in der Mitte. Wie Lange wird es noch dauern, bis wir ohne darüber noch abstimmen zu können in die EU integriert. Vielleicht werden dann unsere diversen Landesteile einfach unter Frankreich, Italien und Deutschland aufgeteilt. Unsere intellektuellen Experten arbeiten ja schon längst an der Regionalisierung des Landes. Wenn die Kantone einmal abgeschafft sind, können wir uns problemlos in die Nachbarländer eingliedern.
Johanna Haidvogl-Werder, Gelterkinden
5.3.09