Wie glaubhaft ist die „Wissenschaft“?
21.11.07
In der Wissenschaft wurde immer viel geschwindelt. Wahrheiten wurden oft bekämpft und erst anerkannt, als der Rufer in der Wüste schon tot war. Würde man da eine Statistik erheben, käme man wie beim Klimawandel auf Vorhersagen, die zwar etwas an sich hätte, aber schwer übertrieben wäre. Würde man die Lügen und Fehleinschätzungen der Vergangenheit in die Zukunft extrapolieren und dabei die weltweite Zunahme an Wissenschaftlern einkalkulieren, käme man zum Schluss, dass man fast alle Entdeckungen und Behauptungen in Frage stellen müsste. Dies trifft mit Sicherheit beim 4. Klima-Bericht der UNO zu, der auf jeden Fall mehr Politik als Wissenschaft beinhaltet.
In der Sonntagszeitung der BZ vom 18.11.07 wurden vom Meteorologen Christoph Siegrist Fragen im Zusammenhang mit dem frühzeitigen Kälteeinbruch sehr aufschlussreich beantwortet. Als Quelle diente der 4. UNO-Klimabericht bearbeitet von Umweltorganisationen und dem UVEK, also alles Leute, die an einer CO2-Abgabe aus eigennützigen Gründen sehr interessiert sind. Gut 1200 Wissenschaftler aus 130 Ländern (ca. 10 Leute pro Land) haben den Bericht verfasst und das Resultat sei der kleinste gemeinsame Nenner. Nicht erwähnt werden die namhaften Wissenschaftler, die diese wilden Theorien als Schwindel bezeichnen. Ausser Acht gelassen werden auch die Versuche, das Wetter mit Hilfe von HAARP (High Frequency Active Auroral Research Program) z.B. in Fairbanks/Alaska zu beeinflussen. Da wird mit Energien aus der Ionosphäre gespielt. Die Technik geht auf den berühmten Physiker, Nicolas Tesla, zurück. Tesla hatte seine Erforschung der Ionosphäre eingestellt, weil er befürchtete, dass aus seinen Erkenntnissen mehr Unheil als Nutzen resultieren könnte. Im übrigen hört man nichts über den Einfluss der vielen Tausend Satelliten, die um die Erde kreisen. Ich frage mich zudem, weshalb es so schwierig ist, eine zuverlässige Wettervorhersage zu produzieren, wenn sich scheinbar doch alles auf den CO2-Ausstoss reduzieren lässt. Offensichtlich hängt das Klima von sehr vielen unbekannten Faktoren ab und ist sehr komplex.
Es heisst immer, die elektrische Energie sei die sauberste und CO2-frei. Wie kommt es, dass der Meteorologe Christoph Siegrist plötzlich mit „energieeffizienten Elektrogeräten jährlich 2.5 Mio Tonnen CO2“ einsparen will. Man soll den Zug statt das Auto benützen. Warum sind die Grünen für den 1/2h-Takt der Bahn, wenn doch Elektrogeräte auch CO2 ausstossen. Ich stelle fest, dass die Regionalzüge vor allem nach dem Feierabendverkehr meistens fast leer herumfahren. Wo bleibt da der staatliche Sparsinn?
Herr Siegrist vergleicht die Schweiz in Bezug auf Erwärmung mit Schweden. Es dürfte klar sein, dass sich Schweden weniger erwärmt als die Schweiz. Schweden reicht in das Polargebiet und bezieht naturgemäss eine viel flachere Sonneneinstrahlung als die Schweiz. Zudem gehören die bündnerischen Südtäler und der Tessin bereits zum mediterranen Klima.
Ebenso fragwürdig scheint mir die Behauptung, dass ein Mensch in der Schweiz 11 Tonnen CO2 verursache. Wir haben sehr viel Transitverkehr durch die Lastwagen und den Tourismus. Wurden diese Tatsachen berücksichtigt? – Den eindrücklichsten Widerspruch lieferte zum Klimawandel Punkt 7, der festhält: „Selbst wenn alle CO2-Emissionen auf der ganzen Welt sofort gestoppt würden, stiege die Temperatur noch um weitere 0,6 Grad, da das Klimasystem nur sehr träge reagiert. Der Meeresspiegel würde selbst dann noch über viele Jahrhunderte steigen.“ Wenn das Klima so träge reagiert, dass es Jahrhunderte dauert, bis sich der Meeresspiegel stabilisiert, müssen doch wohl auch die Ursachen für die derzeitige Klimaerwärmung Jahrhunderte zurückliegen. Ungefähr ab dem Jahr 800 gab es schon eine Warmzeit, so dass die Wikinger Grönland besiedeln konnten. Um 1500 gaben sie die letzte Siedlung wieder auf, was sicher mit der kleinen Eiszeit zusammenhing, die bis ins 19. Jahrhundert hineinreichte. Seither hat sich das Klima wieder erwärmt
Ich will mit diesem Beitrag nicht sagen, dass wir den CO2-Ausstoss nicht zügeln und der Umwelt mehr zuliebe tun sollten. Aber es ist ebenso verheerend, wenn man eine Klimahysterie vom Zaun bricht, nur damit die Börsenspekulanten wieder Geschäfte machen und die Politiker den Menschen Geld aus der Tasche ziehen können, um sich persönliche Vorteile zu sichern, indem weltweit wieder neue Ämter geschaffen werden können. Ein Teil der Wissenschaftler hat sich schon immer kaufen lassen, bzw. wurde dazu aus Existenzangst genötigt. Heute dürfte dies mehr denn je der Fall sein, wenn man zwischen einem guten Job und Arbeitslosigkeit wählen muss. Wie hat es heute in der TV-Sendung Sternstunde geheissen: „Ich kaufe, also bin ich.“ Oder anders herum: „Ich fresse, sonst werde ich gefressen.“
Johanna Haidvogl-Werder, Gelterkinden