Die Waschweiber von Bundesbern!
Die meisten Parlamentarier sind Juristen und wissen das Einfachste nicht, nämlich dass man niemanden verurteilt, bevor der Tatbestand nicht sorgfältig aufgeklärt ist. Bundesräte kann man neuerdings aufgrund von Vermutungen bzw. Gerüchten einfach öffentlich verurteilen. Solche Leute sind keine seriösen Volksvertreter, weil sie mit so ihrem Verhalten beweisen, dass sie unfähig sind, eine Sachlage realistisch und ehrlich zu beurteilen. Die vielen Vermutungen - oder viel mehr Zumutungen -, die in den letzten Jahren dem Stimmvolk als Tatsachen verkauft wurden, sprechen Bände. Wir werden die Folgen noch schmerzlich zu verspüren bekommen.
Statt wiederwählen abwählen, das ist meine Empfehlung für die nächsten Wahlen. Unsere Bundesparlamentarier sind ein wahrer Schandfleck für unser Land und kein Haar besser als diejenigen Journalisten, die Recherchieren mit Gerüchten verbreiten verwechseln. Dass einst namhafte und angesehene Zeitungen zu Boulevardblättern verkommen sind, zeigt das Niveau der sogenannten „geistigen Elite“. Wenn sich Professoren, statt sich der Wissenschaft zu verschreiben, in die Politik einmischen, wird diese nicht intelligenter sondern läppischer. Wie soll man bei den Wahlen demnach vorgehen? Möglichst Bisherige - vor allem die Medienstars - streichen und lauter Neulinge wählen. Diese würden bestimmt in der Verwaltung für einige Verwirrung sorgen, weil sie Fragen stellen, die ungewohnt sind.
Parteipräsidenten sollten auf jeden Falls abgewählt werden, denn diese müssen sich um die Bedürfnisse des Volkes kümmern und die Volksvertreter entsprechend informieren.
Ich frage mich, ob es nicht gescheiter wäre, die Bundesräte - 5 wären wahrscheinlich genug - alle 4 Jahre vom Volk wählen zu lassen. Den Nationalrat schaffen wir ab und der Bund muss dann nur noch mit dem Ständerat verhandeln, der seinerseits von den Kantonsregierungen kontrolliert würde. Dadurch würde der Bund als Exekutive den Kantonen unterstellt. Eine solche Regierung wäre bestimmt bürgernaher und demokratischer. Es bräuchte viel weniger Bundesangestellte und das „Chasperlitheater“ hätte ein Ende. Eine nie endende Verwaltungsreform könnte man sich sparen, weil es viel weniger zu verwalten gäbe. Die Schweiz würde vor allem von den Kantonen verwaltet. Alles würde für die Bürger übersichtlicher, auch das Einwanderungsproblem. Den Menschen würde wieder bewusst, dass sie der Staat sind und alle Umverteilungskässeli aus ihrer Tasche finanziert werden müssen.
Eine solch revolutionäre Idee finde ich durchaus überlegenswert. Es ist mir bewusst, dass so eine Vereinfachung die rotgrünen und rosaroten Seelen zum Wahnsinn treiben würde, weil diese dann plötzlich nichts mehr zu verwalten und schnattern hätten, sondern sich mit Gedanken von produktiver Arbeit befassen müssten. Das wäre auch revolutionär für die Wirtschaft, weil sie wieder zur Volkswirtschaft zurückkehren und soziale Verantwortung übernehmen müsste. Warum muss der Staat die Unternehmen rupfen und umverteilen? Warum kann man diese nicht direkt der Allgemeinheit gegenüber verpflichten? Unternehmen sind auf das Volk angewiesen, nämlich als Mitarbeiter und Konsumenten. Damit wäre man auch gleich die Globalisierer um jeden Preis los.. Für Herrn Couchepin wäre das natürlich ein riesiger Schock und er würde sicher das ganze Volk zu Terroristen erklären.
Ich bin sicher das Modell Schweiz würde attraktiv und im Ausland würde daraus bestimmt eine Wissenschaft gemacht.
Johanna Haidvogl-Werder, Gelterkinden