Die EU, das 4. Reich
Den politischen Machenschaften in ganz Europa – inkl. Schweiz – nach zu schliessen, ist die Errichtung des 4. Reiches in vollem Gange. Weil die Europäer aus friedliebenden Völkern bestehen und kaum dazu zu bewegen sind, mit Waffengewalt aufeinander loszugehen, läuft das Ansinnen unter dem Deckmantel der Globalisierung ab.
Was bedeutet diese Globalisierung?
Ich habe gerade mal das Wichtigste aufgezählt und erhebe keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Brüssel hält die europäischen Länder im Würgegriff. Um Demokratie und Souveränität kümmert sich niemand mehr. Auffallend dabei ist, dass England den Euro nicht eingeführt hat und aller Wahrscheinlichkeit auch den Lissabon-Vertrag nicht ratifizieren wird. Für letzteres findet sich bestimmt eine gute Ausrede. Für die Landwirtschaft haben die Briten auch Spezialbedingungen wegen Verpflichtungen gegenüber dem Commonwealth! Auf dem Kontinent hat man vor allem das wichtigste Land – Deutschland – fest im Griff. Wenn es sich nicht fügt, kommt sofort die Holocaust-Keule.
Wie geht man mit dem Problem SCHWEIZ um? Hierzulande hat man den Bundesrat und vor allem die Medien fest im Griff. Der SVP hat man die bilateralen Verträge abgerungen und die andern Parteien sind für die EU sowieso längst pflegeleicht. Die Extrawurst „Bankgeheimnis“ sieht auch dem Ende entgegen. Die Schweizer, als geldgierig bekannt, sind mit dem guten USA-Geschäft so leichtsinnig geworden, dass sie über die Börseneuphorie gestolpert sind und ihr Urvertrauen in das Land ohne Grenzen teuer bezahlen werden. Politisch und wirtschaftlich sind wir bereits so gut eingebunden, dass die Strategen der EU für das Schweizer Volk wahrscheinlich nur ein müdes Lächeln übrig haben, wenn wir uns noch gegen den Vollbeitritt wehren. Mit den bilateralen Verträgen ist das meiste bis auf ein paar Kleinigkeiten geregelt. Mit den offenen Grenzen und dem freien Personenverkehr geben wir unsere Souveränität definitiv auf. Abstimmungen sind heute schon weitgehend zur Farce geworden, weil wir unseren Behörden blind vertrauen. Mit etwas Nachdenken und Informationen aus dem Internet müsste aber jedermann merken, wie die Fäden international laufen. Zum Glück gibt es bereits Organisationen von jungen Leuten, die über das Internet international vernetzt sind und sehen, was auf uns zukommt, wenn wir weiterhin schlafen.
Die Kriege in Ex-Jugoslawien, in Afghanistan und im Irak haben die Kassen der Machthungrigen geleert, deshalb versucht man auf politischem Weg im Hintergrund zu wühlen, um den Traum vom Weltreich zu verwirklichen. Aber Hochmut kommt vor dem Fall und wenn der Turm zu hoch wird, wird er brüchig und stürzt ein.
21.7.2008, Johanna Haidvogl-Werder, Gelterkinden