Sind die Sozialdemokraten sozial und demokratisch?

 

Ich will vorerst mal beim Begriff „sozial“ verharren und festhalten, dass schon lange nichts mehr aus dieser Ecke kam, das zugunsten der sozial Schwächeren war. Die sogenannte Berufsvorsorge z.B. – Pensionskasse für alle genannt – hat uns einerseits Bodenpreise beschert, die astronomische Grössen erreichten, und anderseits sponsert sie die Börsenspekulanten. Durch das Zwangssparen werden der Wirtschaft jährlich Milliarden entzogen, die irgendwie angelegt werden müssen, und so schliesslich in den Spielbanken – genannt Börsen -  landen. Dort übernehmen  die Spieler und kaufen Firmen auf, hungern diese aus und werfen sie dann den nächsten Haien zum Frasse vor. Durch diese Transaktionen gehen Tausende Arbeitsplätze verloren.

 

Die Linken schaffen dadurch ein Heer von Arbeitslosen, die in die Armut abrutschen und betreut werden müssen. Weil dieses Spiel in diesem Lande mit den Einheimischen nicht so gut läuft, holt man sich die armen Teufel aus allen Herren Ländern. Schlepper klären sie über das Schlaraffenland Schweiz auf und bringen sie nach Europa. Dreimal kann der Leser raten, wer diese Leute betreut: Gut bezahlte Sozialdemokraten! Sie nennen sich dann Sozialarbeiter und entsprechende Hilfswerke spriessen wie die Pilze aus dem Boden. Ob da eine Zusammenarbeit besteht?

 

Alle Zwangsversicherungen schaffen Dienstleistungsbetriebe; ganz besonders lukrativ ist das Geschäft mit der Gesundheit. Es werden dauernd neue Krankheiten kreiert, indem z.B. Lebensmittel angeboten werden, die dick und krank machen. Weil es zu viele Dicke gibt, blüht wieder das Geschäft mit der Prophylaxe. Fitness-Zentren entstehen physiotherapeutische Praxen etc., ganz zu schweigen von den vielen Medikamenten und Zusatzstoffen in den Lebensmitteln. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Um das alles zu finanzieren, muss die Einheitskrankasse her. Wohin dieses Experiment führt, ist voraussehbar. Kosten ohne Ende, oder die andere Variante, die Medizinische Versorgung ist bald einmal am Ende.

 

Der nächste Trick sind mehr Steuern. Diese sind hierzulande nur sehr schwer durchzusetzen. Was machen die „schlauen“ Sozis. Sie pilgern nach Brüssel und reden den EU-Apparatschicks ein, dass das Steuerparadies Schweiz für die gut betuchten EU-Bürger  nicht länger hinzunehmen sei. Die EU findet ein Abkommen von 1972 – als das schweizerische Steuersystem längst bestanden hatte – und stellt nach 35 Jahren endlich fest, dass sich die Schweiz all die Jahre vertragswidrig verhalten hat. Was kann der EU besseres passieren? Dem Brüsseler Salat rinnen die Steuergelder der Mitgliederländer nur so durch die Finger in abrundtiefe Löcher, die man trotz aller Bemühungen nicht sehen kann oder darf. Gemäss einschlägiger Literatur weiss man, dass diejenigen, die von diesem Abgrund nicht wegschauen, entfernt werden oder in selbigem verschwinden. Das nennt man dann Unfall.

 

Das Zusammenspiel von Hochfinanz und Linken funktioniert wunderbar nach dem bekannten Strickmuster: Die einen stellen die These auf (Linke) die andern bekämpfen sie als Antithese (Hochfinanz). Daraus ergibt sich die Synthese, die Weltmacht.

 

Ich hoffe nur eines, nämlich dass die Schweizer Stimmbürger und Stimmbürgerinnen anfangen, nachzudenken und festzustellen, dass die Linken die Handlanger der Mächtigen sind, die die Welt regieren wollen. Die Menschheit ist eigenartig, sie neigt dazu, den Lügen zu glauben und die Wahrheit zu bekämpfen.

 

Johanna Haidvogl-Werder, Gelterkinden

 

6.4.2007