Herr Bundesrat Pascal Couchepin, Bundeshaus, 3000 Bern

                                                                                  

                                                                                                    Gelterkinden, 16. April 2009

  

Sehr geehrter Herr Bundesrat Couchepin, 

Ich war äusserst überrascht, wie Sie kürzlich den Londoner G-20-Gipfel zerrissen haben. Endlich, habe ich mir gedacht, wagt es ein Bundesrat, die Wahrheit auszusprechen. Es ist seit Jahren bekannt – ich habe viel einschlägige Literatur darüber  -, dass London immer noch vom British Empire träumt und zusammen mit den zionistischen Hardlinern nichts unterlassen wird, um eine Weltregierung anzustreben. Dieses Ziel ist ja auch in der berühmten Agenda 21 -  unter dem Deckmantel des Umweltschutzes sehr warm verpackt  - längst beschrieben. Da hat ja Ihre Ex-Kollegin Dreyfuss brav mitgewirkt.  

Für solche Ziele ist ein politisches System, wie das der Schweiz, natürlich ein Hindernis, das es zu zerstören gilt. Die Schweiz ist immer noch relativ reich und deshalb störend. Somit muss mit allen Mitteln darauf hingearbeitet werden, dass ausländische Gelder aus unserem Land abfliessen, so dass wir unbedeutend werden. Ja, die Kleinen haben es in sich, sie können sich wie ein ekelhafter Stachel im Fleisch der Grossen festsetzen. Deshalb ist es wichtig, dass wir in Bern endlich mutige Männer und Frauen mit klarem Durchblick i.S. internationale Machenschaften haben. Gerade die FDP muss sich endlich zu einem solchen Kurs durchringen und sich des Abgrenzungsfimmels gegenüber der SVP entledigen. Es geht um unser Land und Kindergartenstreitereien müssen aufhören.

Heute habe ich einen Artikel in der Basellandschaftlichen Zeitung gelesen, wonach kleine Spitäler keine Chance mehr haben. Diese Meinung teile ich überhaupt nicht, im Gegenteil. Gerade die Kleinen haben eine Chance, indem diese den Patienten mehr individuelle Zuwendung in der Pflege bieten. Wenn die Spitalwahl frei wird, gehen die meisten Leute lieber dorthin, wo sie gut betreut werden. Gute Spezialärzte kann man hinzuziehen. Die Kleinspitäler müssen auch nicht über alle modernen Einrichtungen verfügen. Wie wäre es, wenn z.B. der Bund Kapazitäten von Spezialärzten mit günstigen Krediten unterstützen würde, damit sie sich mit fahrenden Spezialambulatorien ausrüsten und so ein grösseres Gebiet abdecken könnten. Der Bund muss ja nicht selbst als Bank auftreten. Da gibt es die Post und die UBS, die gerade Milliarden erhalten hat. So wäre die Schweiz ein Vorreiter für moderne medizinische Infrastruktur. Wir müssen die Kleinheit bewahren und nicht dem Gigantismus nachlaufen. Nur so bleiben wir wendig. Die Spitalpflege würde sowohl für Patienten als auch für das Personal kostengünstiger und gewänne erst noch an Qualität.

 Was in den grossen Spitälern abläuft ist nämlich zum Teil haarsträubend. Das Fachpersonal, das den Patienten zu dienen hätte, wird der Bürokratie geopfert und die Kranken werden dadurch vernachlässigt. Der Pflegeberuf wird immer unattraktiver. Ich bin Biologin, habe viele Jahre in der Grundlagenforschung gearbeitet und während meiner letzten  berufsaktiven Jahre in der klinischen Forschung, wobei ich klinische Studien vor Ort betreute. Ich habe viel gesehen und erlebt.

 

                                                                                              Mit freundlichen Grüssen

                                

                                                                                              Johanna Haidvogl

                                                                                              Information Schweiz